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Ostalbkreis: Wie viele Impfdosen landen im Müll?

Foto: picture alliance/​dpa/​dpa-​Zentralbild | Sebastian Willnow

Impfdosen sind – so wie andere Medikamente auch – nicht unbegrenzt haltbar. Bundesweit droht rund drei Millionen Impfdosen die Vernichtung, zu gering ist momentan die Nachfrage. Werden auch im Ostalbkreis vermehrt Impfdosen im Müll landen?

Dienstag, 12. April 2022
Sarah Fleischer
43 Sekunden Lesedauer

Das Gesundheitsministerium hatte Anfang der Woche mitgeteilt, dass bis Ende Juni rund drei Millionen Dosen Impfstoff vernichtet werden müssen – weil das Verbrauchsdatum abläuft. Zu gering war offenbar die Nachfrage in den vergangenen Wochen und Monaten.
Dieses Problem hat man im Ostalbkreis trotz nachlassender Imfbereitschaft nicht. „Wir bestellen verbrauchsadaptiert, dadurch ist unser Verwurf eher gering“, erklärt Kreisimpfarzt Peter Schmidt. Mit einer großen Verschwendung von Impfdosen im Ostalbkreis sei also nicht zu rechnen.
Auch Susanne Dietterle, Pressesprecherin des Landratsamts, betont den geringen Verwurf bei der Impfkampagne im Ostalbkreis. „Allerdings können auch wir leider nicht gänzlich ausschließen, dass vereinzelt Impfdosen nicht mehr verwendet werden können“, sagt sie.

Welcher Impfstoff zur Zeit besonders nachgefragt wird und wie der Totimpfstoff Novavax angenommen wird, lesen Sie am Mittwoch in der Rems-​Zeitung, auch erhältlich am iKiosk.

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