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Sturmtief fegt durch den Ostalbkreis: Umgestürzte Bäume

Symbol-​Bild: gbr

Das Sturmtief „Nasim“ fegt durch den Ostalbkreis und hat schon einige Bäume flach gelegt sowie gelbe Säcke durch die Luft gewirbelt. Verletzt wurde bis zum Spätnachmittag, Stand 17.30 Uhr, noch niemand; es gab auch keine größeren Sachschäden. Dennoch besteht weiterhin Gefahr, so dass die Behörden zur erhöhen Vorsicht mahnen. Bürgerinnen und Bürger sollten zudem darauf achten, dass leichte Gegenstände sicher verwahrt werden.

Donnerstag, 07. April 2022
Gerold Bauer
1 Minute 31 Sekunden Lesedauer

Der Ostalbkreis gehört laut Einstufung durch den Deutschen Wetterdienst zwar nicht zu den Hochrisikogebieten, aber immerhin zu jenem Bereich, in dem eine außergewöhnliche Wetterlage herrscht, die mit potenziellen Gefahren verbunden ist. Eine Nachfrage der RZ beim Polizeipräsidium Aalen ergab, dass im Ostalbkreis im Laufe des Donnerstags bereits acht Bäume aufgrund der Sturmböen umgestürzt sind.
Glücklicherweise wurde dadurch niemand verletzt, und auch der Sachschaden hält sich nach Aussage des Führungs– und Lagezentrums der Polizei bis dato in Grenzen. Schwerpunkt der Sturmschäden sei der Bereich Ellwangen/​Virngrund. Im Gmünder Raum ist bislang nur ein einziger umgestürzter Baum bei der Polizei gemeldet worden. Im Rems-​Murr-​Kreis, so berichtet die Polizei weiter, stürzte aufgrund der Böen ein Baugerüst um.
In diesem Zusammenhang warnte Peter Hauk - für den ländlichen Raum in Baden-​Württemberg zuständiger Minister - jetzt und in den nächsten Tagen vor Spaziergängen im Wald oder in Parks. Durch den Sturm bestehe die Gefahr, dass Äste abbrechen und beim Herabfallen jemanden schwer verletzen könnten.
Einige bereits auf die Fahrbahn gewehte gelbe Recycling-​Säcke machen deutlich, wie schnell leichte Gegenstände buchstäblich vom Winde verweht werden können. Man sollte daher vorsorglich alles, was nicht niet– und nagelfest ist, sichern oder im windgeschützten Bereich deponieren.

Aktualisierung um 22.30 Uhr: Laut Polizei gibt es weiterhin keine Verletzten. Im Raum Gmünd kippte in Mutlangen ein kleinerer Baum um. In Schechingen drohte ein Baum auf ein Haus zu stürzen, wurde aber rechtzeitig von der Freiwilligen Feuerwehr kontrolliert gefällt.

Wo die vom Sturmtief am stärksten betroffenen Bereiche im Ländle sind, sehen Sie hier!

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