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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Leutze: Dritte Version von „Washington Crossing the Delaware“ kostet 45 Mio. Dollar

Sreenshot: hi

Der bisherige Rekord für ein Gemälde von Emanuel Leutze wurde in der Nacht zum Freitag rund zehn Mal übertroffen. Der Hammerpreis betrug 39 Millionen US-​Dollar, hinzu kamen noch 5,045 Millionen Käufergebühr. Das Bild des in Gmünd geborenen Malers wurde damit zum viertteuersten Objekt dieser Auktion — nach Jackson Pollock, Vincent Van Gogh sowie einer Büste von Pablo Picasso.

Freitag, 13. Mai 2022
Gerold Bauer
1 Minute 1 Sekunden Lesedauer

Von dieser Wertsteigerung profitieren nicht nur die Verkäufer und das Auktionshaus Christie’s, sondern auch das Museum im Prediger Schwäbisch Gmünd, dessen weltgrößte Sammlung an Leutze-​Werken damit enorm an Wert gewonnen hat. Letztendlich würde sich Leutze auch freuen, zumal sich in zwölf Tagen sein Geburtstag zum 206. Mal jährt und der Leutze-​Club gerade ein Geburtstagsgeschenk für ihn vorbereitet.

Der „Evening Sale“ des Auktionshauses Christie’s in New York begann erst um 20 Uhr Ortszeit, so dass man in Deutschland am Freitagmorgen um 2 Uhr wach sein musste, um live bei der Auktion dabei zu sein. Doch das Aufbleiben hat sich gelohnt, denn es wurde eine Nacht der Superlative. Es wurden „nur“ 44 Werke angeboten, aber es war die Crème de la Crème der Kunst von den 1880ern bis den 1980ern, von Van Gogh über Monet, Renoir, Pissarro, Cezanne zu Picasso, Chagall, Warhol und de Kooning.

Leutze kam etwa in der Mitte, an 18. Stelle dran.


Lesen Sie mehr über die Versteigerung sowie über den Stellenwert, denn die Gmünder Leutze-​Sammlung hat! Die RZ berichtet darüber ausführlich in der Samstagausgabe.

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