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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Hohe Preise und Engpass bei sibirischer Lärche

Foto: gbr

Preissteigerungen machen der Holzbranche seit geraumer Zeit zu schaffen. Mit dem Krieg in der Ukraine hat sich die Situation weiter verschärft. Und: Mehr und mehr wird das sibirische Lärchenholz zu einem raren Gut. Ein Problem unter anderem für Zimmereibetriebe.

Dienstag, 31. Mai 2022
Nicole Beuther
38 Sekunden Lesedauer

Anrufe bei Lieferanten gehören zum täglichen Geschäft von Zimmermeister Michael Kessler. Doch seit einigen Wochen nimmt dieser Teil der Arbeit sehr viel mehr Zeit in Anspruch als in den Jahren zuvor. Früher musste Kessler einen Lieferanten anrufen, heute sind es durchschnittlich fünf, ehe er eine zufriedenstellende Antwort auf die zwei wichtigsten Fragen bekommt: „Habt ihr Rohware da? Könnt ihr liefern?“ Die Frage nach dem Preis stellt er erst anschließend. Das, so der erfahrene Zimmermeister aus Gmünd, sei momentan nicht das wichtigste. Von der sibirischen Lärche hat Kesslers Hauptlieferant noch Restbestände im Lager. Noch lässt sich keine Aussage darüber treffen, wie lange das der Fall sein wird — die RZ berichtet in der Dienstagausgabe.

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