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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

AGV-​Umzug: Der Jahrgang 1982 kostet es aus

Foto: gäss

Eineinhalb Stunden hat er gedauert. Der Umzug der Gmünder 40er. Bei Kaiserwetter säumen Tausende die Straßen und gratulieren mit Blumen und allerlei selbstgebastelten Geschenken.

Samstag, 11. Juni 2022
Alexander Gässler
57 Sekunden Lesedauer

Was er mit den vielen Blumen anstellen will? „Das weiß ich selbst noch nicht genau“, antwortet der Jubiläumsjahrgänger und lacht. Hätte er mal den Bürgermeister gefragt. Der weiß Rat. Ein paar aufs Grab der Oma, ein paar in der Kirche lassen und den Rest in der Wohnung verteilen. Christian Baron hat selbst einen Strauß in der Hand. Den hat er seiner Schwester Jutta abgenommen, die heute auch ihren 40er feiert.

Jedenfallls, es zieht sich. Die Jahrgänger kosten es aus. Eine Hallo hier, eine Umarmung da. Dann wieder Blumen. Einer bekommt einen verzierten Regenschirm in die Hand gedrückt, dem nächsten wird ein Rucksack umgeschnallt. Die Stadtkapelle und Fahnenträger Markus Herrmann, die den Zug anführen, müssen öfter Halt machen, als ihnen angesichts der Temperaturen lieb sein kann.

Fast wie Fasching? Schöner, findet AGV-​Vorsitzende Mareike Duschek. Um Viertel vor eins haben sie es geschafft. Die Jahrgänger versammeln sich vorm Johannisturm. Die Posaune gibt von oben den Ton an. Die Herren nehmen ihre Zylinder ab und der Marktplatz stimmt das Lied vom Alois an.

Die Jahrgänger ziehen weiter zum Fototermin und dem gemeinsamen Mittagessen. In der Stadt steppt derweil der Bär auf den fünf Bühnen. Wohl dem, der einen Schattenplatz ergattert hat.

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