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Schlechtbach: Backhaus-​Hocketse ein voller Erfolg

Gschwend

Foto: wo

Vor der Corona-​Pandemie war das zweitägige Salzkuchenfest der Dorfgemeinschaft aus dem jährlichen Veranstaltungsprogramm der Gemeinde Gschwend nicht wegzudenken. Bekanntermaßen musste es zweimal ausfallen. Ersatzweise gab es 2020 und 2021 lediglich Salzkuchen „to go“ auf Bestellung. Am vergangenen Samstag gab es einen Neustart als „Backhaushocktse“, in kleinerem Rahmen und nur für einen Tag.

Sonntag, 19. Juni 2022
Thorsten Vaas
53 Sekunden Lesedauer

Der Holzbackofen war schon am Vortag langsam aufgeheizt worden und wurde am frühen Samstagmorgen auf vollends auf Betriebstemperatur gebracht. Rund 60 Frauen und Männer der Dorfgemeinschaft (DG) Schlechtbach sind für das Fest im Einsatz. In der Küche ist Hochbetrieb. Dicke Bündel frischen Schnittlauchs werden kleingeschnitten und eine Unmenge an Zwiebeln, eine wahrlich „tränenreiche“ Arbeit. Flach ausgewellte Hefeteigfladen werden mit Sauerrahm bestrichen, darauf kommen Kümmel, Salz, Grieben, Zwiebel und Kräuter. Die rohen Salzkuchen sind jetzt fertig und werden in den Holzbackofen eingeschossen. Damit die schwäbische Nationalspeise gelingt, ist viel Erfahrung nötig. Der Boden soll knusprig und der Belag kross werden, das Auge isst bekanntlich mit. Markus Schmid und DG-​Vorsitzender Gerald Stütz haben jahrelange Erfahrung und teilen sich die schweißtreibende Arbeit am Holzbackofen. Abends sind 550 Salzkuchen über die Theke gegangen, das Maximum, was an einem Tag zu schaffen ist, weiß Gerald Stütz. Freilich gibt es auch Würste vom Grill und Pommes, damit niemand hungrig nach Hause muss.