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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Fatale Verwechslung

Foto: Julietta Hoffmann /​pix​e​lio​.de

Vergiftungen durch Pflanzen gehören zu den Top 3 der Meldungen bei der Giftnotrufzentrale. Sei es, weil die vermeintliche Heidelbeere sich als eine Tollkirsche entpuppt oder das Kind an einem Strauch genascht hat. Was ist zu tun bei einem Verdacht?

Dienstag, 21. Juni 2022
Thorsten Vaas
46 Sekunden Lesedauer

Schon der britische Schriftsteller Aldous Huxley vermutete: „Schönheit ist gefährlicher als Wein.“ Und in Bezug auf einige Pflanzen lag er damit durchaus richtig. Denn Eisenhut, Tollkirsche und Engelstrompete etwa sind eine Zierde für den Garten, doch ihr Gift sollten wir lieber meiden. Wie jetzt ein Forscherteam um Toxikologen und Reisemediziner Sebastian Wendt vom Universitätsklinikum Leipzig herausgefunden hat, gehören Pflanzen zu den Top 3 der Giftverdachtsmeldungen in Deutschland. Knapp hinter Arzneimitteln und Chemikalien. Aber deutlich vor den Pilzen, denen man als Laie eher eine Führungsrolle bei möglichen Vergiftungen zugetraut hätte. Bei Kindern beziehen sich rund 15 Prozent der Anfragen, die an einem der deutschen Giftzentren eingehen, auf den Kontakt oder Verzehr einer Pflanze. Was einerseits daran liegt, dass Kinderhände in der Natur schnell zugreifen und das betreffende Objekt auch schon mal gerne in den Mund schieben.

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