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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Furtlepass ab 27. Juni gesperrt

Foto: nb

Nun steht der endgültige Termin für die Arbeiten auf der L 1160 zwischen Degenfeld und Weiler fest. Am kommenden Montag, 27. Juni, beginnt das Regierungspräsidum Stuttgart mit der Fahrbahndeckenerneuerung und Hangsicherung. Für den Durchfahrtsverkehr erfolgt eine Vollsperrung.

Dienstag, 21. Juni 2022
Nicole Beuther
1 Minute 24 Sekunden Lesedauer

Aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Arbeitsschutzes muss hierfür die L 1160 zwischen Degenfeld und Weiler in den Bergen für den Durchfahrtsverkehr vollgesperrt werden. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Mitte November 2022 andauern.
Die Bauarbeiten sind in zwei Bauabschnitte unterteilt. Während des ersten Bauabschnitts (Degenfeld – K 3278) ist der Hornberg von Weiler in den Bergen aus über die L 1160 erreichbar. Hier ist bei der Zufahrt zum Hornberg mit Einschränkungen zu rechnen, da bereits vorbereitende Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt ausgeführt werden. Um Verständnis und entsprechende Rücksichtnahme wird gebeten. Der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich vier Wochen andauern.
Während des zweiten Bauabschnitts (K 3278 – Weiler in den Bergen) ist der Hornberg von Degenfeld aus über die L 1160 zu erreichen. Der zweite Bauabschnitt wird etwa vier Monate andauern.
Auf der gesamten Strecke zwischen Degenfeld und Weiler in den Bergen werden die Fahrbahndecken erneuert und Schadstellen ausgebessert. Der Kern der Arbeiten umfasst jedoch die Stabilisierung der durch Hangbewegungen beschädigten Fahrbahn bei Weiler in den Bergen. Hierfür werden talseitig eine sogenannte Großbohrpfahlwand auf einer Länge von 119 Metern sowie Steilböschungssysteme aus Bewehrter Erde auf einer Länge von insgesamt etwa 215 Metern hergestellt. Der von den Hangbewegungen besonders betroffene, etwa 250 Meter lange Streckenabschnitt, wird zudem im Vollausbau saniert. Weiter wird im zweiten Bauabschnitt die Oberflächenentwässerung erneuert.
Eine Umleitungsstrecke wird ausgeschildert. Von Böhmenkirch kommend über Weißenstein, Lauterstein weiter über die B 466 – L 1159 – Wißgoldingen – Rechberg – Straßdorf – Schwäbisch Gmünd – Rektor-​Klaus-​Straße – Lorcher Straße – B 29 – L 1161 – K 3279 – zurück auf L 1160. Die Umleitung in Gegenrichtung erfolgt analog. Das Land investiert mit der Maßnahme rund 3,6 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

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