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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Gmünd: Kretschmann im Technologiepark Aspen

Foto: astavi

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat am Donnerstag die Stauferstadt besucht, um sich ein Bild vom geplanten Technologiepark Aspen zu machen. Empfangen von protestierenden Landwirten.

Donnerstag, 30. Juni 2022
Thorsten Vaas
1 Minute 9 Sekunden Lesedauer

Außer Wiesen und Acker gibt es freilich nicht viel zu sehen. Die Firmen, die hier einmal bauen und an der energetischen Zukunft forschen sollen, müssen erst noch gefunden werden. Auf dem Papier allerdings gibt es die Idee einer Keimzelle für das Wasserstoff-​Business, an das Hoffnungen und Fördergeld geknüpft sind. Rund 30 Millionen Euro gibt das Land dem sogenannten „Hy-FIVE“-Bündnis, einem Zusammenschluss der Regionen Ostalbkreis, Ulm, Heidenheim, Reutlingen und Tübingen. Sie sollen als „Modellregion“ den Einsatz von grünem Wasserstoff voranbringen, ohne den man das Ziel der CO2-​Neutralität nicht zu erreichen glaubt.
Allein ob der großen Summe wäre der Besuch des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann am künftigen Ort des Geschehens gerechtfertigt, doch da gibt es der Themen mehr, für die sich der Landesvater interessiert. Neben erneuerbaren Energien und klimaneutraler Produktion dreht sich sein Besuch in Gmünd auch um den Flächenverbrauch, der damit verbunden ist. Aspen allein – rund 64 Hektar. Landwirte sind deshalb gekommen, sie empfangen Kretschmann mit Traktoren und Bannern, auf denen ihre Botschaft deutlich wird: „Nein zum Flächenverbrauch. Nein zu Aspen.“ Zielstrebig geht der Ministerpräsident auf das kleine Zelt zu, das man für die Präsentation aufgestellt hat. Winfried Kretschmann will mehr über das Projekt Aspen wissen. Was hier geplant ist. Wahrscheinlich wird er’s schon wissen, sonst würde das Land wohl kaum so viel Geld locker machen. Dennoch gehören solche öffentlichkeitswirksamen Termine zum Kalender eines Politikers, zumal diesen ein gewisser Werbeeffekt innewohnt.

Warum die Bauern Alarm schlagen, lesen Sie unter Technologiepark Aspen: Landwirte schlagen Alarm und Kommentar: Landwirte ernst nehmen

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