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Technologiepark Aspen: Landwirte schlagen Alarm

Foto: astavi

Der Landwirtschaft könnten auf einen Schlag 64 Hektar Pachtfläche verloren gehen. Ihre Sorgen und Nöte haben die Bauern am Donnerstag Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit auf den Weg gegeben.

Donnerstag, 30. Juni 2022
Alexander Gässler
42 Sekunden Lesedauer

Anton Maier ist zufrieden. Der Landwirt aus Beiswang ist losgeworden, was ihn umtreibt. Das sind drei Dinge. Erstens: Schwäbisch Gmünd hat bereits ein Technologiezentrum in der Krähe. „Und das ist gar nicht voll.“

Zweitens: Zuschüsse von Bund und Land sollte es nur noch für die Entwicklung von Industriebrachen geben, aber nicht mehr für Projekte auf grüner Wiese. „Das halbe Schießtal ist leer“, sagt Maier. Und genug leere Hallen gebe es auch in der Lorcher Straße.

Drittens: die Topografie. Niemand habe sich Gedanken gemacht, wie der Technologiepark entwässert werden solle. „Das läuft alles über sensibles Gebiet“, sagt Maier. Seine Sorge: „Zimmern säuft ab.“

Winfried Kretschmann hat sich alles geduldig angehört. Warum die Landwirtschaft beim Besuch des Ministerpräsidenten trotzdem übergangen wurde, lesen Sie am Freitag in der Rems-​Zeitung. Hier geht es zu unserem Kommentar: Landwirte ernst nehmen

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