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Nach Tornado: Das große Aufräumen hat begonnen

Foto: Landratsamt

Am Freitag, 20. Mai, hat ein kurzer und heftiger Tornado in den Wäldern zwischen Fachsenfeld, Abtsgmünd und Schechingen gewütet. Mit der Gemeinde Abtsgmünd koordiniert das Forstdezernat des Ostalbkreises jetzt die Beseitigung des Sturmholzes.

Dienstag, 07. Juni 2022
Sarah Fleischer
50 Sekunden Lesedauer

Peter Kommander, der zuständige Forstrevierleiter des Landratsamts Ostalbkreis, geht von 18 500 Kubikmetern Sturmholz aus. „Das ist fast zweimal so viel Holz, wie sonst in einem Jahr nachhaltig in meinem ganzen Revier geerntet wird. Auf rund 30 Hektar, einer Fläche so groß wie 50 Fußballfelder, sind die Bäume wie Streichhölzer abgeknickt und umgeworfen worden. Der Anblick war und ist immer noch erschütternd.“
Die Forstunternehmer müssten nun alle an einem Starng ziehen, so Forstdezernent Johann Reck.
Anfang vergangener Woche gab es deshalb ein Abstimmungsgespräch im Abtsgmünder Rathaus, um die Aufarbeitung des Sturmholzes zu koordinieren.
Am vergangenen Freitag haben sich die Beteiligten ein Bild von der größten Schadfläche am Laubach gemacht.
„Kleinere und größere Katastrophen im Wald habe ich schon viele mitgemacht“, erinnert sich Förster Kommander. Nach seinen Worten zeigen sich die Waldbesitzer für die Unterstützung außerordentlich dankbar. Herausforderungen gebe es mehr als genug.

Was das für Herausforderungen sind und wie das Hilfspaket für die Waldbesitzer konkret aussieht, erfahren Sie am Mittwoch in der Rems-​Zeitung. Auch erhältlich am iKiosk.

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