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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Ehrfurcht und Dankbarkeit beim 80er-​Fest in Schwäbisch Gmünd

Fotos: hs

Unter den Altersgenossen, die dieses Jahr ihr 80er-​Fest feiern durften, waren auch der langjährige Münster-​Mesner Paul Weinmann, der sportlich und musikalisch gleichermaßen renommierte Fred Eberle und der frühere Leiter des städtischen Kultur– und Informationsamts, Klaus Eilhoff . Das auf dem Rehnenhof sehr engagierte Ehepaar Lautner und die im Staufersaga-​Verein tätige Grete Thomas und viele andere nahmen ebenfalls am Umzug teil.

Montag, 11. Juli 2022
Gerold Bauer
1 Minute 5 Sekunden Lesedauer

Was für ein großes Gmünder Familienfest! Alle guten Mächte hatte der AGV 1942 am Samstag auf seiner Seite, als er sich am Morgen zum 80er-​Fest versammelte und durch die Stadt zog. Eindrucksvoll die riesige Zahl von Mitfeiernden, die sich als stolze Kinder, Enkel und Urenkel zu erkennen gab. Sehr groß auch die Zahl von Festteilnehmern, die sich zeitlebens sozial, kulturell oder sportlich fürs Gemeinwohl engagierten und weiterhin engagieren. Mit dabei auch die Fahnenschwinger und Trommler aus Faenza und Mitwirkende der Staufersaga in ihren prächtigen Gewändern!
Pfarrer i.R. Hans Nagel rief beim Gottesdienst im Münster dazu auf, mit Dankbarkeit auf das eigene Leben zu blicken, dabei sich aber mit Ehrfurcht jenen Altersgenossen zu erinnern, die diesen Festtag nicht mehr erleben durften. Sein Appell: Die guten Zeiten nicht vergessen!
Nicht unberührt war der Gottesdienst vom aktuellen Weltgeschehen. Der Pfarrer erinnerte daran, dass 1942 die Deutschen Russland überfallen und viel Schuld aufgeladen hätten. Unfassbar sei es, dass sich 80 Jahre später eine solche Katastrophe wiederhole und Russland gegen seine Nachbarn Krieg führe.

Lesen Sie am 11. Juli den ausführlichen Bericht über das letzte der Jahrgangsfeste in diesem Jahr und erfahren Sie, warum die Gmünder Altersgenossen-​Tradition in Deutschland auf der Liste des immateriellen UNESCO-​Weltkulturerbes steht!

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