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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Bauhandwerk und Hitze: Wenn man dort arbeitet, wo kein Schatten ist

Foto: Markovski

Die aktuelle Hitzewelle setzt allen zu – vor allen aber denen, die im Freien arbeiten müssen. Insbesondere im Baubereich ist die Belastung hoch. Die Betriebe setzen unter anderem darauf, die Arbeitszeit in die kühleren Morgenstunden zu verlegen.

Dienstag, 19. Juli 2022
Franz Graser
54 Sekunden Lesedauer

Um Hitzeschäden zu verhindern, gehen die Betriebe im Bauhandwerk unterschiedlich vor. Elementar ist bei allen, die Zeit der größten Hitze zu vermeiden und den Arbeitskräften genug Wasser zur Verfügung zu stellen.

Die höchsten Temperaturen herrschen meist ab der Mittagszeit bis etwa 16 oder 17 Uhr. Um der Mittagszeit ist die Sonneneinstrahlung am höchsten, am späteren Nachmittag kommt hinzu, dass Baumaterialien und Wände die Hitze abstrahlen, die sie über den Tag aufgefangen haben. „Es bringt niemandem etwas, wenn er sich unnötigerweise dieser Hitze aussetzt“, sagt Christa Kolb vom Heubacher Bauunternehmen Alfred Kolb. Der Betrieb setzt darauf, die Arbeitsabläufe an die hohen Temperaturen anzupassen.

Bernardo Bauer, der einen Dachflaschnereibetrieb in Ruppertshofen leitet, weiß zudem: „Auf dem Dach gibt es nichts, was Schatten bietet.“ Dazu kommt: Als Flaschner arbeitet man in der Regel mit reflektierenden Materialien, etwa Blechen aus Zink, Aluminium, Kupfer oder Edelstahl. Durch die Reflexion verdoppele sich die Sonneneinstrahlung. Dadurch steige die Sonnenbrandgefahr, weiß Bernardo Bauer.

Wie Bauhandwerker mit den Rekordtemperaturen zurechtkommen und wie sie ihre Arbeitsweise an die Sommerhitze anpassen, lesen Sie am Mittwoch in der Rems-​Zeitung.

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