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Mückenstiche: Ab wann wird es gefährlich?

Foto: picture alliance /​All Canada Photos | Claude Ponthieux

Exotische Mücken erobern neue Lebensräume in Deutschland. Die invasiven Arten können gefährliche Viren und Krankheiten übertragen.

Donnerstag, 21. Juli 2022
Sarah Fleischer
45 Sekunden Lesedauer

Rund 3500 Arten von Stechmücken gibt es weltweit, in nahezu allen geografischen Regionen und klimatischen Zonen. Laut Doreen Werner vom Leibniz-​Zentrum für Argrarlandschaftsforschung in Müncheberg sind in Deutschland dieses Jahr besonders viele Stechmücken unterwegs. Arten wie die Gemeine Hausmücke und die Bartmücke sind schon länger in Europa heimisch. Mittlerweile haben sich aber auch die Asiatische Tigermücke und die Koreanische und Japanische Buschmücke in Deutschalnd etabliert, so Werner. Bis auf eine allergische Reaktion des Körpers — also eine juckende, rote Quaddel — hat ein Mückenstick meist keine gefährlichen Folgen für den Menschen. Wandern allerdings Mückenarten aus tropischen oder subtropischen Gebieten ein, so können diese auch gefährliche Krankheitserreger übertragen. dazu zählen Gelbfieber, das Zika-​Virus oder Denguefieber.
Der Klimawandel, aber auch die zunehmende Globalisierung erleichtere die Verbreitung von Mückenarten und damit auch dieser Erreger, erklärt Werner.

Warum Mückenstiche überhaupt jucken und wie man sich am besten gegen die Stechbiester schützt, erfahren Sie am Donnerstag auf der Wissens-​Seite der Rems-​Zeitung. Auch erhältlich als E-​Paper am iKiosk.

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