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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Was tun gegen den Pflegekräftemangel?

Foto: Helene Souza /​pix​e​lio​.de

Gute Arbeitsbedingungen, ein attraktiver Lohn? Im ganzen Land klagen die Heime und Träger darüber, dass sie kein Personal finden. Andreas Hoffmann von der Caritas Konstanz verrät das Geheimnis, wie er Personal gewinnt und hält.

Freitag, 08. Juli 2022
Thorsten Vaas
49 Sekunden Lesedauer

Leise summend rollt Pflegeroboter Lio des Nachts durch die Flure des St. Marienhauses – ein Altenheim der Cari– tas mit 101 Bewohnern im Zentrum von Konstanz – und desinfiziert alle Türklinken. Lio hat Augen und ein sympathisches Design, aber er ist eine Maschine und zur Pflege noch lange nicht einsetzbar. „Wir hatten Lio bei uns als Modellversuch. Es wird noch zehn Jahre der Entwicklung brauchen, bis Pflegeroboter wirklich eine Hilfe sein können“, glaubt Andreas Hoffmann, Geschäftsführer des Caritas-​Verbandes Konstanz.
Mit seinem Reinigungsjob entlastet Lio aber schon ein wenig das Personal, das das Klinkenputzen sonst selbst machen müsste. Werden Pflegeroboter eines Tages die Zukunft sein? Menschliche Wärme und Zuneigung können sie nicht ausstrahlen – aber Tatsache ist, dass Deutschland auf einen Pflegenotstand zusteuert. Schon heute ist es schwierig für Kliniken und Heime, genug Personal zu finden.

Was macht die Caritas Konstanz anders, um Personal zu bekommen? Geht es ums Geld? Oder Arbeitsbedingungen? Das lesen Sie am Donnerstag in der Rems-​Zeitung im iKiosk.

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