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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Gmünd: Der Busverkehr soll digitaler werden

Foto: Archiv

Der Verkehrsverbund „OstalbMobil“erhält für das Projekt „Fahrgast​.Pro!“ aus Landesmitteln etwa 1,6 Millionen Euro. Das Geld ist für die Ausstattung und Ausrüstung von ÖPNV-​Linienbussen mit modernen Computersystemen gedacht. So sollen die Fahrgäste davon profitieren.

Montag, 01. August 2022
Alexander Gässler
47 Sekunden Lesedauer

Durch die gemeinsame Beschaffung über den Verkehrsverbund kann für 13 Busunternehmen im Ostalbkreis ein einheitliches Betriebssystem beschafft werden. Außerdem können durch die gemeinsame Ausschreibung günstigere Preise erzielt werden als bei einzelner Beschaffung der jeweiligen Busunternehmen. „Durch die Förderung wird das Busfahren für Menschen im Ostalbkreis komfortabler und es wird ein wichtiger Schritt in Richtung Digitalisierung des ÖPNV gemacht“, betont Regierungspräsidentin Susanne Bay.

Es handelt sich um sogenannte rechnergestützte Betriebsleitsysteme (ITCS), die für die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen und der Leitstelle notwendig sind, Systemlösungen für das e-​Ticketing – also für papierlose Fahrkarten und Handytickets – sowie Systemlösungen zur ÖPNV-​Optimierung, welche zur Vermeidung von Verspätungen und für die Bereitstellung von Echtzeitdaten als Fahrgastinformation benötigt werden.

Damit Fahrgäste des ÖPNV von diesen Daten profitieren, werden die zentralen Omnibusbahnhöfe in Ellwangen und Schwäbisch Gmünd mit dynamischen Fahrgastinformationsanzeigern (DFI) ausgerüstet. Die Anzeigen werden Fahrgäste über die tatsächlichen Abfahrtzeiten der Busse informieren. Weiter können Informationen über Störungen und Abweichungen einfach kommuniziert werden

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