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Schauort Brainkofen: Kleiner Ort mit lebendiger Geschichte

Foto: Gemeinde Iggingen

Rund 70 000 Jahre Siedlungsgeschichte lassen sich in dem Igginger Teilort Brainkofen rekonstruieren. Die Funde, die dort entdeckt wurden, reichen bis in die Altsteinzeit zurück. Unter anderem fand man dort das Universalwerkzeug der Steinzeitmenschen.

Sonntag, 14. August 2022
Franz Graser
44 Sekunden Lesedauer

Rund 70 000 Jahre reicht die Siedlungsgeschichte im Igginger Teilort Brainkofen zurück. Der 78-​jährige Hans-​Hermann Bleicher, ein gebürtiger Brainkofener, hat in seinem Heimatbuch festgehalten, dass in den 1960er-​Jahren am Ort Grabungen des Tübinger Instituts für Frühgeschichte stattgefunden hatten. Dort war unter anderem ein Faustkeil entdeckt worden. Dabei handelte es sich um das Universalwerkzeug der Altsteinzeit, vergleichbar etwa mit dem Schweizer Offiziersmesser heutiger Tage.

Woher kommt diese Kontinuität? Brainkofen liegt an einem uralten Fernweg, der sogenannten Hochsträß, über den die Menschen immer wieder gewandert sind, erklärt Bleicher. Dieser Weg führte über die Höhenzüge aus Richtung Schönhardt über Lindach bis Welzheim.

Mehr über die Ortsgeschichte, den Natur– und Landschaftspfad „Birkichäcker“ und die neueste Freizeitattraktion in dem 220 Einwohner zählenden Ort lesen Sie auf der Schauorte-​Seite in der Wochenendbeilage der Rems-​Zeitung. Die ganze Ausgabe ist auch online im iKiosk zu lesen.

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