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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Gmünd ist ihnen zur Heimat geworden

Foto: privat

1000 jesidische Frauen und Kinder kamen in den Jahren 2015 und 2016 im Rahmen eines Sonderkontingents nach Baden-​Württemberg, 50 fanden Zuflucht in Schwäbisch Gmünd, davon 32 im Kloster der Franziskanerinnen. So geht es ihnen heute.

Montag, 15. August 2022
Nicole Beuther
47 Sekunden Lesedauer

Als Ende Februar die ersten Bilder der ukrainischen Geflüchteten über den Bildschirm flimmerten, flossen bei Khalida die Tränen. Tränen, die sehr eng verwoben waren mit der eigenen Flucht und der Erinnerung an das Erlebte. Wie es ist, sich in der Heimat nicht mehr sicher zu fühlen, alles hinter sich lassen zu müssen und in der Fremde ein neues Leben zu beginnen, können die 29-​Jährige und ihr Mann Qasim gut nachempfinden.
Es war der 3. August 2014, der ihr Leben veränderte. An jenem Tag fiel die Terrormiliz Islamischer Staat in die von Jesiden bewohnte Shengal-​Ebene ein, erschoss Männer und entführte einige Kinder und Frauen. Es war der Tag, an dem sich Qasim zum Arbeiten in einer anderen Stadt aufhielt. Das hat ihm das Leben gerettet.

Die RZ berichtet in der Montagausgabe über die Geschichte von Khalida und Qasim, ihr Ankommen in Gmünd und ihr großes ehrenamtliches Engagement, zu lesen auch im iKiosk.

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