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Die Auswirkungen von Niedrigwasser

Ostalb

Foto: Rike / pixelio.de

An den Flüssen, Bächen und Seen in Deutschland zeichnet sich kein Ende der extremen Niedrigwasserstände ab. Das hat vielfältige wirtschaftliche und ökologische Folgen. Was man dazu wissen muss.

Dienstag, 16. August 2022
Sarah Fleischer
58 Sekunden Lesedauer

Lieferketten sind ausgebremst, Kühlwasser fehlt, die Tierwelt ist im Stress: Das aktuelle Niedrigwasser von der Donau über den Edersee bis zm Rhein hat weitreichende Auswirkungen auf Wirtschaft und Umwelt.Seit Wochen sinken etwa die Pegel am Rhein immer weiter. Bei der Grenze zu den Niederlanden in Emmerich wurde jetzt ein Pegelstand von nur noch vier Zentimetern gemessen — der bisherige Rekord-​Tiefstwert im Herbst 2018 betrug sieben Zentimeter. Auch in Schwäbisch Gmünd führen der Josefsbach und der Strümpfelbach beängstigend wenig Wasser, die Rems-​Zeitung hatte darüber berichtet.Allerdings gibt es dort keine Schifffahrt wie auf dem Rhein, Deutschlands wichtigster Wasserstraße. Das fehlende Wasser macht sich hier schmerzhaft bemerkbar: Die Schiffe können weniger Ladung aufnehmen, teilweise weniger als ein Drittel der sonst üblichen Tonnage. Das lässt die Transportkosten steigen und es wird mehr Verkehr auf die Straßen verlagert, was schlecht für das Klima ist. Wärmekraftwerke haben zudem das Problem, bei niedrigen Pegelständen nicht ausreichend Kühlwasser aus den Flüssen entnehmen zu können.
Auch das Ökosystem leidet unter der Trockenheit: Der Sauerstoffgehalt der Gewässer sinkt, Fische und andere Wassertiere sterben.

Welche Auswirkungen die andauernde Trockenheit noch hat und wie die kurz– sowie langfristigen Prognosen der Experten aussehen, lesen Sie am Dienstag in der Rems-​Zeitung.