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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Gmünder Gäßlesgeschichten: Stadtbrand, Seufzer und Polizeifunk im Milchgäßle

Foto: hs

In der Nacht zum 17. Juli 1793 wütete im Altstadtviertel rund um das Milchgäßle die schlimmste Feuersbrunst in der Geschichte Gmünds. Die Spuren sind als „Brandstatt“ heute noch sichtbar

Samstag, 20. August 2022
Franz Graser
41 Sekunden Lesedauer

Dramatisch-​wechselvoll ist die Geschichte des Stadtviertels besonders auf der Westseite des Milchgäßle. Dem aufmerksamen Betrachter fällt auf, dass die eng bebaute Häuserfront der Ostseite mit ihren Fachwerkbauten und Giebelhäusern exakt ins spätmittelalterliche Erscheinungsbild der Altstadt passt. Auf der gegenüberliegenden Seite zeigt sich jedoch ein eher neuzeitliches Durcheinander von unterschiedlichen Baustilen und einer Nutzarchitektur ohne geschlossene Front. Dahinter breiten sich Hofflächen und Gärten aus. Es handelt sich um die sogenannte Brandstatt. 27 Wohngebäude, Wirtschaften, Handelshäuser und Scheunen gingen hier in der Sommernacht vom 16. auf den 17. Juli 1793 in Flammen auf.

Warum das Milchgäßle ein lohnendes Ziel für Touristen ist, wie die berühmte Seufzerbrücke aus Venedig nach Schwäbisch Gmünd kam und warum das Gäßle in den 1980er-​Jahren ein Treffpunkt für Demonstranten und Journalisten war, lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Rems-​Zeitung.

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