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Warum finden Mücken Menschen?

Foto: Lutz Haberecht /​pix​e​lio​.de

Tigermücken haben spezielle Geruchsneuronen, die ihnen helfen, auf verschiedene Substanzen anzuspringen, nicht nur auf CO2.

Montag, 22. August 2022
Sarah Fleischer
37 Sekunden Lesedauer

Der ungewöhnliche Aufbau ihrer Riechzellen macht krankheitsübertragende Mücken offenbar besonders effizient bei der Jagd auf menschliches Blut. Das schreibt ein Forscherteam um Margaret Herr von der New Yorker Rockefeller-​Universität im Fachblatt „Cell“. Die Geruchsneuronen der Ägyptischen Tigermücke arbeiten laut Forschunsgergebnissen fundamental anders, als das wissenschaftlich allgemein anerkannte Prinzip des Riechmechanismus erwarten ließe.
Bei der Tigermücke ist ein Geruchsneuron demnach nicht auf einige wenige Duftstoffe spezialisiert, sondern springt auf mehr Moleküle an. Die Forscherinnen und Forscher gehen davon aus, dass dieser spezielle Aufbau die Fähigkeit der Mücke verstärkt, ausgeatmetes CO2 und die verschiedenen Körpergerüche der Menschen wahrzunehmen.
Die Tigermücke überträgt unter anderem Viruskrankheiten wie Dengue, Zika oder Gelbfieber, Opfer ihrer Stiche sind bevorzugt Menschen.

Wie genau der Riechmechanismus der Tigermücke funktioniert, lesen Sie am Montag in der Rems-​Zeitung. Auch erhältlich am iKiosk.

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