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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Die „Glocke“ in Gmünd: Zuerst abgebrannt und nach dem Wiederaufbau abgerissen

Foto: hs

Eine schmale Fußwegverbindung befindet sich im ältesten Teil des Stadtkerns mit dem noch einzigartig erhaltenen Wohnturm aus der Stauferzeit — und die Namensgebung verwirrt bis heute: Ist „Glockgäßle“ oder „Glockengäßle“ richtig? Um diese Frage zu beantworten muss man den Blick auch auf das einstige Gasthaus „zur Glocke“ richten.

Mittwoch, 24. August 2022
Gerold Bauer
35 Sekunden Lesedauer

Die „Glocke“ war einst ein sehr beliebtes Gasthaus, spielt in der Stadtgeschichte aber auch eine sehr tragische Rolle. In der Nacht zum 17. Juli 1793 brach in den Stallungen des Wirtshauses jener Großbrand aus, dem innerhalb von 24 Stunden 27 Anwesen zum Opfer fielen. Seither heißt dieses Stadtviertel Brandstatt. Später wurde das Lokal an der Buchstraße neu erbaut, fiel dann aber der Verkehrspolitik zum Opfer. Und vom früher sehr viel längeren Glockgäßle ist nur noch der Zipfel zwischen Johannis– und Münsterplatz übrig.

Lesen Sie am 24. August den sechsten Teil der RZ-​Serie „Gmünder Gäßlesgeschichten“!

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