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Neu im Walderlebnispfad Gschwend: Der Skywalk

Gschwend

Foto: wopf

Eine andere Art von Waldspaziergang kann man in Gschwend unternehmen: Der neue Skywalk ergänzt den Walderlebnispfad „Tännli“. Große und kleine Spaziergänger können den Wald so aus einer neuen Perspektive kennenlernen.

Donnerstag, 01. September 2022
Sarah Fleischer
90 Sekunden Lesedauer

Der Walderlebnispfad „Tännli“ oberhalb des Badsees wurde einst als „Zukunftwerkstatt Wald“ geschaffen. Im Sinne einer „Waldpädagogik“ wird den Besuchern der Erlebnisraum Wald in mehreren Stationen nahegebracht: als Sportgelegenheit, für Spiele und zum Erleben des Forsts mit allen Sinnen. Unlängst wurde der Erlebnispfad mit einem „Skywalk“ um eine attraktive Station erweitert.
Wer sich jetzt auf schwindelerregenden Höhen über Baumwipfeln spazieren gehen sieht, wird allerdings enttäuscht. Der neue Pfad ist etwa 14 Meter lang und maximal 2,20 Meter hoch und wurde in erster Linie für Kinder angelegt.
Die Auszubildenen Marisol Sitges Huber, Isabel Rudolph und David Munz von der Forstausbildungsstätte Hohenohl haben das Projekt im Zuge des Fachs „Erholung und Landschaftspflege“ erstellt. Die Idee des Skywalks stammt von Ausbildungsmeister Bernd Maier und Klaus Sanwald. „Ein Steg mit Plattform war vorgegeben, das Aussehen konnten wir entscheiden“, erzählt Marisol Sitges Huber über das Entstehen der Holzkonstruktion. „Zum Ausbildungsziel gehört, das Projekt komplett zu machen und nicht nur das, was man draußen sieht“, erklärt Forststützpunktleiter Gottlieb Zimmermann. Deshalb lagen die Erstellung der Baupläne, die Kostenkalkulation, das Zurichten und Bearbeiten der Pfosten, Brettern und Trägern bis zur Endmontage vor Ort in der Verantwortung der Auszubildenen. Freilich standen die Ausbildungsmeister ihren Azubis während des Baus beratend zur Seite.
In das Geländer des Skywalks wurde eine kleine Kugelbahn eingebaut. Ganz in der Nähe wurde im vergangenen Jahr eine große Kugelbahn installiert, wo es in einem Automaten Kugeln zu kaufen gibt. „Dann können Kinder hier am Skywalk gleich weiterspielen“, erklärt Marisol Sitges Huber die Idee dahinter und ergänzt: „Außerdem wurden zwei Gucklochrohre installiert, durch die man drei im Wald versteckte Tiere entdecken kann“.
Dass die für den Bau verwendeten Hölzer aus heimischem Wald kommen, ist selbstverständlich „Es kamen Robinie, Fichte und Douglasie zum Einsatz“ berichtet David Munz. Und mit diesen robusten Holzarten dürfte die neue Attraktion des „Tännlipfades“ den Waldbesuchern viele Jahre Erholung und Entspannung bieten.

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