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Atom-​Endlager in der Schweiz: Was bedeutet es für die Ostalb?

Seit 1996 werden im Felslabor Mont Terri Experimente im Opalinuston durchgeführt. Opalinuston ist ein festes Tongestein, das günstige Eigenschaften für die Lagerung von radioaktivem Abfall aufweist. Foto: picture alliance/​KEYSTONE | GEORGIOS KEFALAS

Die Schweiz hat sich entschieden. Nahe der Grenze zu Baden-​Württemberg soll ein Atommüllendlager entstehen. Im Opalinuston wird der radioaktive Abfall für immer eingebettet. Es ist das gleiche Gestein, das auch auf der Ostalb untersucht wird. Wie geht es weiter?

Dienstag, 13. September 2022
Thorsten Vaas
42 Sekunden Lesedauer

Dieses Tongestein in der Region Nördlich Lägern sei der geologisch sicherste Ort für den radioaktiven Abfall. So wird Matthias Braun, Chef der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) aus der Schweiz zitiert. „Das Gestein ist sehr dicht, bindet radioaktive Materialien wie ein Magnet, und sollte es doch einmal brechen, heilt es sich von selbst wieder.“ Obwohl das Gebiet 2015 als zweite Wahl für ein Atommüllendlager in der Schweiz zurückgestellt wurde, haben sich die Behörden in Bern nun doch für die Gesteinsart ausgesprochen. Die Festigkeit des Gesteins sei etwa doppelt so gut wie 2015 angenommen. Was bedeutet das für die deutsche Suche nach einem Endlager? Denn auch auf der Ostalb wird der Opalinuston eingehend untersucht.

Was das für die Ostalb bedeutet, lesen Sie am Mittwoch in der Rems-​Zeitung.

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