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Ostalb: Weniger Pflanzenschutz, höhere Lebensmittelpreise?

Foto: gäss

Der Mulfinger Landwirt Alexander Wörner erzählt den Ostalb-​Abgeordneten, warum er die neue EU-​Verordnung zur Reduktion von Pflanzenschutzmitteln äußerst kritisch sieht. Währenddessen hat sich in seinem Stadel Freudiges ereignet.

Freitag, 16. September 2022
Alexander Gässler
51 Sekunden Lesedauer

Die neue EU-​Verordnung würde Familie Wörner hart treffen. Denn das Leintal ist großteils Landschaftsschutzgebiet. Und in Landschaftsschutzgebieten soll der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln künftig verboten werden. Was Alexander Wörner schon mal grundsätzlich nicht versteht. Denn in Landschaftsschutzgebieten gehe es doch um die Landschaft und nicht um die Natur, sagt der Landwirt – und erinnert daran, dass vor allem die Landwirtschaft die Kulturlandschaft prägt und pflegt.

Der Bauernhof der Wörners ist der letzte Milchviehbetrieb in Vollerwerb in Göggingen – mit 75 Kühen und Nachzucht, insgesamt 150 Tiere. Das Jungvieh wird von April bis Oktober auf der Weide gehalten. Milchkühe stehen stundenweise auf der Weide und bekommen im Sommerhalbjahr jeden Tag frisches Grünfutter, wie Bauer Wörner sagt.

Die Familie bewirtschaftet 35 Hektar Ackerland. 13,5 Hektar Ackerfläche sind Landschaftsschutzgebiet. Diese 13,5 Hektar müsste Bauer Wörner wahrscheinlich in Grünland umwandeln. Die Fläche sei wertlos, das sei quasi eine Enteignung, sagt er.

Warum Bauer Wörner nicht auf 13,5 Hektar Ackerland verzichten kann und was sich im Heustall der Familie ereignet hat, lesen Sie am Samstag in der Rems-​Zeitung.

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