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TSB Gmünd: 32:25-Heimsieg gegen Knielingen

Foto: Johannes Zimmermann

Der TSB Gmünd erfüllt seine Pflicht und fährt mit dem 32:25 (20:10) gegen den TV Knielingen die ersten beiden Punkte der neuen Saison in der Handball-​Oberliga ein. Der Aufsteiger legt nach der Pause jedoch einige Schwachstellen der Gmünder offen.

Sonntag, 18. September 2022
Thomas Ringhofer
1 Minute 12 Sekunden Lesedauer

Erstes Heimspiel, erster Sieg – und dennoch war der TSB Gmünd am Samstagabend weit von vollständiger Zufriedenheit entfernt. Eine Woche nach der Auftaktniederlage beim Drittliga-​Absteiger in Großsachsen (30:37) hatten sich die Gmünder zunächst wie verwandelt präsentiert, doch nach einem 20:10-Vorsprung zur Pause bröckelte die Dominanz in eigener Halle. Am Ende rettete der TSB den zwar verdienten Erfolg mit Mühe über die Ziellinie. „Doch wir haben die zweite Hälfte hergeschenkt“, ärgerte sich Trainer Michael Stettner. „Wir hätten noch viel mehr für Begeisterung sorgen können“, erklärte der 39-​Jährige mit Blick auf die stimmungsvolle Kulisse mit rund 600 Zuschauern.

Denn im ersten Durchgang agierten die Gmünder dermaßen überlegen, dass die Gäste aus Knielingen auf verlorenem Posten standen. In den Anfangsminuten wurde der Aufsteiger förmlich überrollt. Bereits nach 32 Sekunden setzte sich Nicola Rascher energisch durch und erzielte den ersten Treffer, Neuzugang Moritz Werner und abermals Rascher erhöhten schnell auf 3:0 (3.). „Wir waren mit dem Tempo der Gmünder überfordert“, gestand TVK-​Coach Jochen Werling, der beim Stand von 9:3 (11.) zur Auszeit griff. Sein Team tastete sich anschließend zwar auf 13:8 (21.) heran, ohne aber den TSB ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Bei den Hausherren machte sich in der Abwehr ein Weltenunterschied zur Vorwoche bemerkbar, sodass sich auch Rückhalt Daniel Mühleisen einige Male auszeichnen konnte. „Wir waren richtig aggressiv und alleine Stephan Mühleisen hat fünf Würfe abgeblockt“, freute sich Stettner über die zurückgewonnene Stabilität.

Den ausführlichen Bericht von Nico Schoch sowie Stimmen zum Spiel lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 19. September.

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