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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

„Lebensschützer“ tagen in Gmünd: Scharfe Kritik am Schönblick

Foto: astavi

Die Lebensschutz-​Bewegung setzt sich gegen Schwangerschaftsabbrüche und Sterbehilfe ein. Zu einem dreitägigen Kongress in Gmünd werden im Oktober 350 Teilnehmende erwartet. Aber wie fundamentalistisch oder radikal sind die Referentinnen und Referenten?

Mittwoch, 21. September 2022
Alexander Gässler
51 Sekunden Lesedauer

Der Generalverdacht stört Martin Scheuermann. Und dass die Kritiker die Kampagne „mit den härtesten Vokabeln“ führen. Dabei gehe es doch gar nicht um Themen wie Homosexualität, betont der Geschäftsführer des Schönblicks. „Konfrontation statt Dialog: Das ist nicht unser Stil.“

Der Schönblick ist Veranstalter des dreitägigen Kongresses unter dem Motto „Leben.Würde“. Mitveranstalter ist der Bundesverband Lebensrecht mit der evangelischen Nachrichtenagentur „IDEA“ und der katholischen „Tagespost“. Und um solche Fragen geht es vom 21. bis 23. Oktober im Christlichen Gästezentrum: „Wenn der Schwangerschaftsabbruch zum Trauma wird“, „Dem Leben eine Stimme geben – Welche Bedeutung hat das Lebensrecht in der Politik?“, „Organspende – ein letzter Liebesdienst?“

28 Seminare sind vorgesehen – zum Beginn, zur Mitte und zum Ende des Lebens. Scheuermann erwartet rund 350 Teilnehmende. Der Kongress sei breit angelegt, sagt er, philosophische, ärztliche, juristische, theologische und andere Aspekte würden beleuchtet. Aber: Man diskutiert unter sich. Andersdenkende sind nicht eingeladen.

Wer am Kongress teilnimmt und was die Kritiker sagen, lesen Sie am Mittwoch in der Rems-​Zeitung.

Gmünder Fraueninitiative startet Kampagne gegen Schönblick-​Kongress.

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