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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Erstmals seit 1994 in Gmünd: Landesausstellung Kunsthandwerk eröffnet

Foto: bri

Mit der Verleihung der Staats– und Förderpreise für Gestaltung, Kunst und Handwerk ist die Landesausstellung Kunsthandwerk in der Galerie im Prediger in Schwäbisch Gmünd eröffnet worden. Nach 1958, 1978 und 1994 ist die Schau zum vierten Mal in der Gold– und Silberstadt zu Gast. Zu sehen sind die Beiträge der Wettbewerbsteilnehmer, die sich durch Innovationskraft, Experimentierfreude und in vielen Fällen Nachhaltigkeit auszeichnen.

Sonntag, 25. September 2022
Benjamin Richter
1 Minute 9 Sekunden Lesedauer

Noch bis 6. November sind die Schöpfungen der Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker, die sich an dem alle zwei Jahre stattfindenden Landeswettbewerb beteiligt haben, in dem Kulturzentrum im Herzen Gmünds zu erleben und zu bestaunen.
Nicht bei allen Werken ist das Anfassen verboten – bei einem, dem Klangstein von Steinmetzmeister Philipp Friedrich aus Teningen bei Freiburg, ist es gar erwünscht. Auf Anregung einer Mitarbeiterin gleiten die Finger über die geriffelte Seite des kühlen Steins – und siehe da: Das vormals stille Mineral bringt beruhigende, fast sphärische Klänge hervor, die aus einer anderen Welt herüberzutönen scheinen.
Von der Funktionsweise hat sich am Sonntag im Anschluss an die Preisverleihung Ministerialdirektor Michael Kleiner aus dem Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus persönlich überzeugt. „Bei der Kunst geht nichts über das Original“, drückte der Staatsbeamte zuvor in seinem Grußwort die Hoffnung aus, dass viele Gmünder und Menschen aus der Region die Möglichkeit nutzen, die Zusammenschau der Kleinode und Unikate im Prediger persönlich in Augenschein zu nehmen.
Nach den Landeswettbewerben der Jahre 1958, 1978 und 1994, bei denen die Preisverleihungen und Ausstellungen ebenfalls in Schwäbisch Gmünd gastierten, sei die Schau nun zum vierten Mal in der Stauferstadt zu sehen, deren Gold– und Silberschmiedetradition bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht.

Welche Werke im Prediger mit einem Staatspreis gewürdigt worden sind, lesen Sie am Montag in der Rems-​Zeitung.

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