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Lotsinnen stützen neu gegründetes Gesundheitsnetz Schwäbischer Wald

Foto: bri

In Mittelbronn ist Anfang dieser Woche das vom Ostalbkreis und den Ärzteschaften Aalen und Schwäbisch Gmünd initiierte Gesundheitsnetz Schwäbischer Wald gegründet worden. Eine zentrale Rolle kommt darin Sabrina Beißwenger und Katharina Kretschmer zu, die ab 1. November den Versorgungsprozess chronisch Kranker koordinieren sollen.

Mittwoch, 28. September 2022
Benjamin Richter
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Es gehört einiges dazu, den Gschwender Schultes Christoph Hald davon abzuhalten, eine Gemeinderatssitzung persönlich zu leiten. In sechs Amtsjahren ist das diesen Montag zum ersten Mal passiert – denn im Landgasthof Stern im Gschwender Ortsteil Mittelbronn stand just an jenem Abend eine Gründungsversammlung ins Haus.
Mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gesundheitsberufen zu intensivieren und auf diese Weise die wohnortnahe Versorgung von Patientinnen und Patienten zu verbessern, ist auf Initiative des Landratsamts des Ostalbkreises und der Ärzteschaften Aalen und Schwäbisch Gmünd das Gesundheitsnetz Schwäbischer Wald aus der Taufe gehoben worden.
„Das ist total wichtig für den ländlichen Raum“, erklärte Bürgermeister Hald sein Zugegensein unter den rund 25 Gründungsmitgliedern und –zeugen in der Gaststube.
Der Schwäbische Wald – er umfasst die zwölf Gemeinden Abtsgmünd, Durlangen, Eschach, Göggingen, Gschwend, Heuchlingen, Leinzell, Obergröningen, Ruppertshofen, Schechingen, Spraitbach und Täferrot – weise mit 58,4 Prozent den schlechtesten hausärztlichen Versorgungsgrad im ganzen Land Baden-​Württemberg auf, machte Leonie Schönsee deutlich. Sie koordiniert das Projekt Gesundheitsnetz vonseiten des Ostalbkreises.
Aus diesem Grund, wegen der eklatanten Unterversorgung, sei der Schwäbische Wald für das Pilotprojekt ausgewählt worden, das vom Landessozial– und –gesundheitsministerium gefördert wird.

Welche Gesundheitsakteure zu den Gründungsmitgliedern des Netzwerks zählen und welche Aufgaben auf die Patientenlotsinnen und die Gemeindeschwester zukommen, lesen Sie am Mittwoch in der Rems-​Zeitung. Die komplette Ausgabe gibt es online auch im iKiosk.

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