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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Hochspannungsleitung Lindach — Unterrot: Netzverstärkung mit Verspätung

Foto: fg

Eigentlich sollte die Verstärkung der Hochspannungsleitung zwischen Lindach und Unterrot 2022 abgeschlossen sein. Jetzt wird es wohl 2024 werden. Der Netzbetreiber hatte andere Prioritäten. Fest steht aber: Für mehr Strom aus erneuerbaren Quellen braucht es stärkere Netze und Leitungen.

Freitag, 30. September 2022
Franz Graser
1 Minute 2 Sekunden Lesedauer

Hinter dem Namen LA 0416 verbirgt sich die Hochspannungsleitung zwischen dem Schwäbisch Gmünder Teilort Lindach und Unterrot bei Gaildorf. Die Leitung wurde 1971 gebaut und ist 20 Kilometer lang. Als die Leitung gebaut wurde, sollte sie primär die Region mit Strom versorgen. Mittlerweile ist laut dem Stuttgarter Netzbetreiber Netze BW eine weitere Aufgabe hinzugekommen. Die Leitung muss vermehrt Strom, der in der Region aus erneuerbaren Energien erzeugt wird, in Gegenden transportieren, in denen viel Strom verbraucht wird.

„Die Energiewende kann nur gelingen, wenn zugleich die Stromnetze an die neuen Erfordernisse angepasst werden“, skizziert Susanne Dietterle, Sprecherin des Landratsamtes des Ostalbkreises, die Position der Kreisbehörde. „Der Netzausbau ist daher genauso wichtig wie der Ausbau der erneuerbaren Energien selbst.“

Beim Netzausbau für Strom aus regenerativen Energien denken viele zuerst an die sogenannten Stromautobahnen, die aus Windkraft erzeugte Elektrizität aus dem Norden in den Süden der Republik leiten sollen. Aber auch das 110-​Kilovolt-​Verteilnetz, das die regionale Versorgung sicherstellt, ist betroffen. „Die 110-​kV-​Leitungen übernehmen die regionale Stromverteilung über die Ortschaften hinweg und stellen die Verbindung zum Übertragungsnetz dar“, erläutert Jörg Busse, Sprecher des Netzbetreibers Netze BW.

Was der Netzbetreiber plant, weshalb die Netzverstärkung so lange dauert und wie der Ostalbkreis über die Ertüchtigung der Stromleitungen denkt, lesen Sie in der morgigen Ausgabe der Rems-​Zeitung.

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