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Ostalb: Landwirte zwischen allen Stühlen

Foto: lh

Wenn es ein Thema gibt, das die Landwirte auf der Ostalb abgesehen von Ukraine-​Krieg, Klimawandel und Tierhaltungsfragen im vergangenen Jahr intensiv beschäftigt hat, dann ist es die Agrarreform 2023. Das war auch beim Kalten Markt in Ellwangen so.

Donnerstag, 12. Januar 2023
Alexander Gässler
53 Sekunden Lesedauer

Zu Gast bei der Bauernkundgebung waren außer Landrat Joachim Bläse, der Aalener Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter und der Vorsitzende des EU-​Agrarausschusses Norbert Lins (alle CDU). Einigkeit herrschte zwischen den Politikern und dem Kreisbauernverband, vertreten durch den Vorsitzenden Hubert Kucher, vor allem über die genehmigten Ausnahmen hinsichtlich Fruchtwechsel-​Regelung und der Stilllegungspflicht in 2023.

Ursprünglich sollten die Landwirte nach der neuen Reform dazu verpflichtet werden, ab 2023 vier Prozent ihres Ackerlandes stillzulegen, um eine sogenannte Basisprämie zu erhalten. Hintergrund dazu: Bereits heute zahlt die Europäische Union Umweltprämien, wenn Landwirte Flächen unbewirtschaftet lassen.

Die EU will damit die ökologische Vielfalt stärken. Zusätzlich sollte mit einer festen Regelung, dass auf einem bestimmten Prozentsatz der landwirtschaftlichen Flächen jährlich ein Fruchtwechsel erfolgen muss, die Gefahr von Bodenschäden durch Monokulturen eingedämmt werden.

Wegen des andauernden Krieges in der Ukraine wurden die zwei Regelungen allerdings für Jahr 2023 ausgesetzt – eine gute Entscheidung, wie Roderich Kiesewetter in seiner Rede betonte.

Welche Auflagen den Landwirte noch gemacht werden und was die Politiker dazu sagen, lesen Sie am Donnerstag in der Rems-​Zeitung.

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