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Wenn den Menschen die Kälte schmerzt

Foto: Ryan McGuire auf Pixabay

Quaddeln und Schwellungen als Reaktionen auf niedrige Temperaturen: Eine Betroffene und eine Ärztin der Berliner Charité über die Kälteallergie, die keine wirkliche Allergie ist. Der Auslöser kommt nicht von außen, sondern von innen. Antihistaminika können helfen.

Dienstag, 03. Januar 2023
Alexander Gässler
46 Sekunden Lesedauer

„Angefangen hat es damals mit einem Hautausschlag“, erinnert sich Melina Grützner, als sie darüber nachdenkt, wie und wann sie ihre Kälteallergie erstmals bemerkte. „Als ich mir ein kaltes Getränk geholt habe und mir das unter den Arm geklemmt habe, ist mein Arm angeschwollen.“ Später bemerkte sie auch nach dem Baden einen schmerzenden Ausschlag.

„Kälteurtikaria beschreibt das Auftreten von Quaddeln und Schwellungen als Reaktion auf Kälte“, sagt Melba Munoz. Sie ist Ärztin am Institut für Allergieforschung der Berliner Charité und forscht dort zu Kälteurtikaria. Bei Kälteurtikaria handelt es sich um eine Sonderform der Urtikaria, zu der auch Nesselsucht zählt. Kälteurtikaria gehört zur physikalischen induzierbaren Urtikaria, die sich im Laufe eines Lebens entwickelt. Betroffene von Kälteurtikaria reagieren meist auf Temperaturen zwischen vier und 18 Grad Celsius.

Wie die Haut Betroffener auf Kälte reagiert, das und mehr lesen Sie am Dienstag in der Rems-​Zeitung. Und hier im iKiosk.

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