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Grünes Licht vom Land: Fahrradschutzstreifen bald auch außerorts

Foto: picture alliance /​dpa | Philipp von Ditfurth

Als erstes Bundesland ermöglicht Baden-​Württemberg Radschutzstreifen an Landstraßen. Bedingung ist, dass maximal 5000 Autos pro Tag auf der Strecke unterwegs sind und ein Tempolimit gilt. Die Arbeitsgemeinschaft Fahrrad– und Fußgängerfreundlicher Kommunen, der auch Schwäbisch Gmünd angehört, begrüßt das Instrument zur Verbesserung der Radverkehrsnetze.

Montag, 30. Januar 2023
Benjamin Richter
49 Sekunden Lesedauer

Damit der Radverkehr vorankommt, müssen schnell im ganzen Land attraktive und sichere Radverkehrsnetze geschaffen werden. Nicht immer sind separate Radwege hier die Lösung. In manchen Fällen gibt es auch keinen Platz dafür oder es sind langwierige Planungsprozesse nötig.
Mit Radschutzstreifen auf der Fahrbahn, sagte ein Pressesprecher des Landesverkehrsministeriums am Sonntag, könne hier rasch für Abhilfe gesorgt und für den Radverkehr ein sichtbarer Bereich geschaffen werden.
Innerorts ist dieses Instrument schon üblich, Baden-​Württemberg ermöglicht dies in Verbindung mit einem Tempolimit nun auch auf manchen Landstraßen.
Als erstes Bundesland ermöglicht Baden-​Württemberg Fahrradschutzstreifen an Landstraßen mit weniger als 5000 Fahrzeugen pro Tag, also an zweispurigen Kommunal-​, Landes– und Bundesstraßen. Bisher gibt es sie nur innerhalb geschlossener Ortschaften.

Bei welchen Modellprojekten die Tauglichkeit von Radschutzstreifen an Landstraßen erprobt wurde und welche gesetzlichen Regelungen es für den neuen Erlass zu beachten galt, lesen Sie am Montag in der Rems-​Zeitung. Die vollständige Ausgabe ist online auch im iKiosk erhältlich.

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