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Mehr Nationalparks für die Natur?

Foto: Christian Pagenkopf /​pix​e​lio​.de

Luchse streifen durch den Wald, Unken und Ammern sind hier zu Hause: Manche Bundesländer diskutieren über mehr und größere Nationalparks. Vorteile der Parks zeigen sich etwa im thüringischen Hainich – dort weiß man aber auch um manches Dilemma.

Donnerstag, 26. Oktober 2023
Benjamin Richter
52 Sekunden Lesedauer

Natur soll hier Natur sein dürfen: In Nationalparks werden Tiere und Pflanzen weitgehend sich selbst überlassen. Es gibt jagdfreie Zonen, umgestürzte Bäume bleiben liegen. Was 1970 im Bayerischen Wald begann, ist im Bundesnaturschutzgesetz verankert.
Mittlerweile gibt es 16 Nationalparks in Deutschland – und es könnten mehr werden. Doch nicht alle Seiten finden das gut.
In Schleswig-​Holstein zum Beispiel ist die CDU um Ministerpräsident Daniel Günther zwar für mehr Schutz der Ostsee – aber nicht in Form eines Nationalparks, wie es die Grünen wollen, die den Umweltminister stellen.
In Nordrhein-​Westfalen hat die schwarz-​grüne Landesregierung im Schulterschluss die Suche nach einem zweiten Nationalpark gestartet. Doch der SPD-​Landrat im Kreis Siegen-​Wittgenstein sprach sich gegen eine Bewerbung des Rothaarkamms samt einem Wisent-​Projekt aus und kritisierte die Landesregierung, deren Zeitplan sei zu knapp.

Warum es sich bei den meisten deutschen Nationalparks im Moment noch um „Entwicklungs-​Nationalparks“ handelt und weshalb vor allem aus der Forstwirtschaft laute Kritik kommt, lesen Sie auf der Wissen-​Seite der Rems-​Zeitung vom 26. Oktober. Die komplette Ausgabe ist auch digital im iKiosk erhältlich.

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