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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Prediger: Als aus Vertriebenen Gmünder wurden

Foto: jtw

Als die Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg nach Schwäbisch Gmünd kamen, wurden sie nicht überall mit offenen Armen empfangen. Doch durch Fleiß und Kenntnisreichtum eroberten sie sich ihren Platz in der Stadtgesellschaft. Davon erzählt der Vertriebenenraum im Prediger, der derzeit umgestaltet wird.

Freitag, 24. November 2023
Jürgen Widmer
40 Sekunden Lesedauer

Ein wenig spiegelt die Lage des Vertriebenraums die damalige Situation der nach Schwäbisch Gmünd Geflüchteten in der Stauferstadt wieder: Er liegt am Rand, ist der letzte Raum im Westflügel der Ausstellung. dabei setzt er ein für das Nachkriegsgmünd wichtiges Kapital ins Zentrum: Die Geschichte der Heimatvertrieben, die in Schwäbisch Gmünd eine neue Heimat fanden und erheblich zum Wiederaufbau der Stadt beigetragen haben.
Derzeit ist diese Geschichte aber nicht zugänglich. Die Schautafeln sind zum Teil abgehängt, einige Vitrinen leer. Eine Leiter gibt einen Hinweis darauf: Hier wird gearbeitet. „Wir konzipieren derzeit diesen Teil neu“, sagt Museumsleiter Max Tillmann.

Wann der Raum wieder geöffnet ist und welche wechselhafte Geschichte er selbst hat, lesen Sie am Samstag in der Rems-​Zeitung.

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