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Wissen: Darum schlafen Herzkranke schlechter

Symbol-​Foto: Simone Hainz /​pix​e​lio​.de

Liegt eine Herzerkrankung vor, schlafen Betroffene schlechter. Ein deutsche Forscherin hat nun die Ursache dafür entdeckt – und ist preisgekrönt worden.

Montag, 27. November 2023
Sarah Fleischer
45 Sekunden Lesedauer

Rund ein Drittel aller Menschen mit einer Herzerkrankung schläft schlecht. Die Ursache: Sie bilden zu wenig des Schlafhormons Melatonin, das bei gesunden Menschen den Schlaf-​wach-​Rhythmus steuert. Sobald es dunkel wird, bildet der Körper mehr von dem Hormon und sorgt dafür, dass wir abends müde werden. Unklar war jedoch lange, warum Herzkranke zu wenig dieses Schlafhormons bilden. Erstmals hat Karin Ziegler vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie an der Technischen Universität München mit ihrem Team den Auslöser dafür entdeckt – und mögliche neue Ansätze zur Behandlung von Schlafstörungen geschaffen. Für ihre Ergebnisse ist sie mit dem August-​Wilhelm-​und-​Lieselotte-​Becht-​Forschungspreis der Deutschen Stiftung für Herzforschung in Höhe von insgesamt 15.000 Euro ausgezeichnet worden.


Was genau Ziegler und ihr Team herausfanden und warum diese Erkenntnisse auch in der Früherkennung von Herzerkrankungen helfen können, lesen Sie am Montag auf der Wissens-​Seite in der Rems-​Zeitung.
Außerdem finden Sie dort Infos zur Telefon-​Beratung mit Kardiologen aus der Stuttgarter Region und der Deutschen Herzstiftungam Dienstag.

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