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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

St. Loreto: Mit 150 Kleinkindern auf eine Betreuerin fing es an

Foto: ib

Hinter dem Loreto in Schwäbisch Gmünd liegt ein langer Weg: von Kleinkindbetreuung ab dem 19. Jahrhundert bis heute. Diese Geschichte schilderte Prof. Dr. Heidrun Neukamm bei einer Veranstaltung zum 25-​jährigen Bestehen des Freundeskreises St. Loreto.

Dienstag, 28. November 2023
Benjamin Richter
55 Sekunden Lesedauer

Heidrun Neukamm hat über 20 Jahre als Fachbereichsleiterin im St. Loreto gearbeitet. Sie hat in allen Funktionen viele Anregungen gegeben, die PIA-​Ausbildung ins Leben gerufen und somit die Geschichte des Hauses wesentlich mitgeprägt.
Ihren Vortrag und den geschichtlichen Rückblick begann sie mit ihrer packenden Schilderung aus dem frühen 19. Jahrhundert. Unvorstellbar für uns heute, dass Kinder von Tagelöhnern und Arbeiterfamilien quasi weggesperrt wurden. Sie mussten den ganzen Tag in Fässern verbringen und waren somit sich selbst überlassen.
Doch das geschah aus Notsituationen heraus, da ihre Eltern den ganzen Tag über arbeiten mussten. In bürgerlichen Familien galt, dass „Kindererziehung eine naturgegebene und gottgewollte Lebensführung der Frauen“ sei, somit waren diese für die Kindererziehung und den Haushalt zuständig.
Das änderte sich erst mit den aus England importierten Kleinkinderschulen. Damals waren 150 Kinder einer einzigen Betreuungsperson den ganzen Tag über anvertraut. Das Ziel der Kinderbetreuung: Werte wie Fleiß und Gehorsam vermitteln.

Welche weitere Entwicklung St. Loreto in den vergangenen beiden Jahrhunderten durchlief und mit welchen Herausforderungen die heutigen Erzieher und Pädagoginnen zu tun haben, erfahren Sie in der Rems-​Zeitung vom 28. November. Die komplette Ausgabe ist auch online erhältlich, im iKiosk.

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