Eine halbe Million vom Land für Denkmäler in Gmünd

Schwäbisch Gmünd

Foto: rz-archiv

Nach Schwäbisch Gmünd fließen aus der dritten Tranche des Denkmalförderprogramms des Landes Baden-​Württemberg mehr als 536.540 Euro. Dies teilte das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen am Mittwoch mit.

Mittwoch, 29. November 2023
Benjamin Richter
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Konkret profitieren die Katholische Pfarrkirche St. Michael in Weiler von 135.200 Euro, das Heilig-​Kreuz-​Münster von 41.260 Euro, St. Franziskus von 279.780 Euro und die Katholische Kirche St. Coloman in Wetzgau/​Rehnenhof von 80.300 Euro. Insgesamt fließen so etwas mehr als 535.000 Euro nach Schwäbisch Gmünd.Insgesamt hat das Ministerium zum Erhalt und zur Sanierung von 55 Kulturdenkmalen im Land rund 6,2 Millionen an Fördermitteln freigegeben. Im Rahmen der ersten beiden Tranchen hatte das Land bereits 106 Kulturdenkmale mit rund 11,5 Millionen Euro gefördert. Somit wurden im Rahmen des Denkmalförderprogramms 2023 insgesamt 161 Anträge mit einem Fördervolumen von rund 17,7 Millionen Euro bedacht.
Hinzu kommen noch Projekte mit einer Fördersumme von unter 35.000 Euro, die vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart zur Beschleunigung des Verfahrens in eigener Zuständigkeit fortlaufend bewilligt werden können.Diese Fördersumme beläuft sich aktuell auf eine Höhe von 2,1 Millionen Euro. Damit fließen in diesem Jahr Denkmalförderung vorraussichtlich rund 19,8 Millionen Euro in die Denkmalförderung.
Welche deutlich größeren Städte im Land Schwäbisch Gmünd mit dieser Förderzusage hinter sich lässt und wie die Landtagsabgeordneten des Wahlbezirks diese einordnen, lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 30. November. Die ganze Ausgabe ist auch online erhältlich, im iKiosk.