Wissen: Tierische Botschafter

Ostalb

Foto: Webwebwebber / pixelio.de

Ob Eisbär Knut oder Problembär Bruno — manche Tiere sind förmlich zum Gesicht des Umweltschutzes geworden. Können sie die Sicht auf Umwelt und Natur beeinflussen?

Mittwoch, 29. November 2023
Sarah Fleischer
40 Sekunden Lesedauer

Als der kleine Eisbär Knut im März 2007 das erste Mal öffentlich im Berliner Zoo zu sehen ist, beginnt eine ungeahnte Karriere: Das Jungtier wird zum internationalen Medienstar, ein Symbol für den globalen Klimawandel. Dass tierische Botschafter ins Rampenlicht geraten, kommt nicht von ungefähr. Vorzeige-​Exemplare wie Knut können nach Einschätzung von Forschenden ein wichtiges Instrument sein, um in Politik und Gesellschaft ein neues Bewusstsein zu wecken: für mehr Umweltschutz und Verhaltensänderungen zum Beispiel. Häufig seien solche Tiere «mit eigenwilligen Merkmalen, hohem Kontakt zu Menschen und bemerkenswerten Lebensgeschichten oder Schicksalen verbunden», bilanzierte ein internationales Forscherteam um den Umweltbiologen Ivan Jaric von der Universität Paris-​Saclay kürzlich in der Fachzeitschrift „Frontiers in Ecology and the Environment“.
Einige Beispiele für solche tierischen Botschafter und für was sie standen gibt es am Mittwoch auf der Wissens-​Seite der Rems-​Zeitung.