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Gschwend: Borkenkäfer setzt dem Gemeindewald zu

Symbol-​Foto: gbr

Trockener Sommer, schwächelnder Holzpreis: 2023 hätte nach Ansicht von Gschwends Revierleiter Jörg Vetter besser laufen können. Immerhin: Der Grundwasserspiegel steige langsam wieder. Im Gemeinderat stellte der Förster am Montagabend den Waldbetriebsplan für 2024 vor.

Dienstag, 12. Dezember 2023
Benjamin Richter
47 Sekunden Lesedauer

Unterm Strich soll beim Forst in Gschwend 2024 eine schwarze Zahl stehen: Um 20.640 Euro sollen die Einnahmen die Ausgaben übersteigen. Die Zahl ist, wie Jörg Vetter betonte, aber noch keineswegs in Stein gemeißelt und hängt unter anderem von der Entwicklung der Holzpreises ab, mit dem das Ergebnis bei der Holzernte – veranschlagt mit 72.475 Euro Erlös – steht und fällt.
Zuletzt sind die Preise für Nadelholz zwar wieder gestiegen, pendeln derzeit im Bereich zwischen 80 und 100 Euro pro Festmeter. Die Aussichten für Waldbesitzer sind jedoch trotzdem recht trüb, da sich die Nachfrage aus der kriselnden Baubranche deutlich abgeschwächt und die Holzindustrie darauf bereits mit Einschnittsreduktionen reagiert hat.

Zu welchem Preis Jörg Vetter das Holz, das in diesem Jahr in Gschwend noch geschlagen werden muss, verkaufen will, und was der Betriebs– und Kulturplan 2024 für den Gemeindewald vorsieht, lesen Sie am Mittwoch in der Rems-​Zeitung. Die gesamte Ausgabe gibt es auch online im iKiosk.

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