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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Gmünd: Pläne für Fontänenfeld ernten Kritik

Grafik: GrüneWelle

Mehrere Fraktionen des Gmünder Gemeinderats stellten sich im Haushaltsausschuss gegen die Pläne der Stadtverwaltung, 50.000 Euro für einen Wasserspielplatz auf dem Marktplatz auszugeben.

Donnerstag, 14. Dezember 2023
Benjamin Richter
52 Sekunden Lesedauer

Anträge, die eingestellten 50.000 Euro für das Fontänenfeld aus dem Haushaltsentwurf zu streichen, kamen von den Grünen und der SPD. „In Zeiten knapper Kassen müssen alle Maßnahmen effektiv sein“, sagte Sigrid Heusel (SPD) im Haushaltsausschuss und sah dies beim Fontänenfeld nicht als gegeben an.
Darauf stellte Finanzbürgermeister Christian Baron klar, die Summe sei nicht beschränkt auf den Bau des Fontänenfelds zu sehen. „Vielmehr soll ein Gesamtkonzept für den unteren Marktplatz erstellt werden“, erklärte er, mit Wasser, aber auch mit einer Eingrünung mit Bäumen.
Baron begrüßte Heusels Vorschlag, die Installation von Wasserwänden in Betracht zu ziehen, die inzwischen in vielen deutschen Innenstädten für spürbare Abkühlung sorgten.
Dass man von anderen Städten lernen wolle, bekräftigte auch Oberbürgermeister Richard Arnold, der als Beispiele Karlsruhe, Mannheim und die Gmünder Partnerstädte im Ausland nannte. Er gab zu bedenken: „Jede kinderfreundliche Stadt hat an zentraler Stelle ein Fontänenfeld.“
Der Leiter des Garten– und Friedhofsamts, Zeno Bouillon, merkte an, dass es sich bei den 50.000 Euro im Übrigen ausschließlich um die Ausgaben für die Planung handele – die Realisierung des Fontänenfelds werde weit mehr kosten.

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