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Kommunen im Ostalbkreis: Innenverdichtung versus Neubaugebiet

Foto: gbr

In den Kommunen im Ostalbkreis entsteht Neubaugebiet um Neubaugebiet – gleichzeitig gibt es innerorts oft viele unbebaute Grundstücke oder leer stehende Häuser. An die heranzukommen, ist aber für die Kommunen nicht einfach.

Donnerstag, 14. Dezember 2023
Sarah Fleischer
56 Sekunden Lesedauer

„Unser Oma ihr klein Häuschen“ ist ein geflügeltes Wort im Deutschen. Anders als in Robert Steidls Lied von 1922 werden diese Häuser aber eher nicht versoffen, sondern für die kommenden Generationen „aufbewahrt“. Gleiches gilt für unbebaute Grundstücke ohne Bauzwang. Wenn Kommunen dann neuen Wohnraum schaffen wollen, bleiben nur Neubaugebiete an den Ortsrändern.
Die finden trotz der stark gestiegenen Preise für Grund, Baumaterial und Fachkräftemangel im Handwerk Abnehmer. „Die Nachfrage ist definitiv da“, meint auch Spraitbachs Bürgermeister Johannes Schurr. Erst am 7. Dezember war die Übergabe des Neubaugebiets „Trögle VII“. Auf einer Fläche von rund 1,7 Hektar sind 25 Bauplätze für Ein– und Zweifamilienhäuser, 16 davon sind laut Schurr bereits vergeben oder reserviert. „Da werden Flächen ohne Ende plattgemacht, natürlich ist das problematisch.“ Vielen Kommunen bleibe keine andere Wahl, weil eben die Besitzer innerstädtischer Bauplätze diese nicht hergeben. Will man als Kommune keine Einwohner verlieren, gibt es oft keine andere Option, als Neubaugebiete auszuweisen.

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