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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Was blüht den Gmündern beim Haushalt 2024?

Foto: Rike /​pix​e​lio​.de

„Wir gehen mit diesem Haushalt an die äußerste Grenze“, sagt Christian Baron, Finanzbürgermeister von Schwäbisch Gmünd – und meint damit, dass es für Einsparungen kaum noch Spielraum gebe. Ein anderes Bild zeichnen die Fraktionen: Es gebe zum Beispiel dringlichere Ausgaben als jene für das Gartenschau-​Jubiläum.

Donnerstag, 14. Dezember 2023
Benjamin Richter
1 Minute 8 Sekunden Lesedauer

Schon im Vorfeld der Sitzung des Haushaltsausschusses am Mittwoch hatte sich abgezeichnet, dass es zum „Rendezvous in Schwäbisch Gmünd“, wie das Jubiläum der Gartenschauen 2014 und 2019 beworben werden soll, Redebedarf gibt.
Anträge dazu hatten mit CDU, Grünen, SPD und Freien Wähler Frauen vier der fünf Gemeinderatsfraktionen eingereicht – und sich dabei vor allem nach den voraussichtlichen Kosten erkundigt.
„Wir planen nicht groß etwas Neues“, erörterte Oberbürgermeister Richard Arnold (CDU), dass alle Veranstaltungen im Zeichen der Jubiläen Landesgartenschau 2014 und Remstalgartenschau 2019 in das Programm für den „Gmünder Sommer 2024“ integriert würden.
Bis zu dessen Auftakt am 13. April sollen sieben Projekte fertiggestellt sein: Dazu zählen ein Skulpturenpfad zum 90. Geburtstag von Bildhauer Eckhart Dietz für 30.000 Euro, ein essbarer Wildpflanzenpark (275.000 Euro, 80 Prozent Förderung), eine Aufforstung des Kinderherzwalds (60.000 Euro aus dem Klimafonds) und der Sommerspielplatz auf dem Marktplatz (50.000 Euro).
Auch der Schattentheaterplatz im Mohrengäßle (270.000 Euro, 61 Prozent Förderung) sowie Maßnahmen der „Grünen Urbanität“ (240.000 Euro, 90 Prozent Förderung) und weitere Maßnahmen, für die eine 90-​prozentige Förderung aus dem Bundesprogramm Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren in Aussicht steht (120.000 Euro), sollen bis zum Start des „Gmünder Sommers“ umgesetzt sein.

Warum mehrere Fraktionen die bisherigen Pläne für das „Rendezvous in Schwäbisch Gmünd“ kritisch sehen und welche weiteren Themen in der Haushaltsdebatte angesprochen wurden, lesen Sie am Donnerstag in der Rems-​Zeitung. Erhältlich ist die ganze Ausgabe auch im iKiosk.

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