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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Der „Mohrenaze“ auf dem Gmünder Marktplatz prägt das Stadtbild

Fotos: Heino Schütte /​Sammlung Bareis

Das Haus „Mohrennaze“ wurde 1758 zum Trendstetter eines neuen Baustils in Gmünd, mit dem wohlhabende Handelsherren ihren Reichtum zur Schau stellten. Man erinnert sich auch an das „Café Holle“, die „Haifischbar“, das Café Passé und an den Brand in der Nacht vom 22. Mai 2004, in der das Barock-​Gebäude nur mit Mühe und Not von der Feuerwehr gerettet werden konnte.

Freitag, 15. Dezember 2023
Gerold Bauer
39 Sekunden Lesedauer

Beim Mohrennaze handelt es sich jedenfalls um eine wertschätzend-​bodenständige Volksmund-​Benennung des prächtigen Barockgebäudes Marktplatz 11, heute Domizil des Paulaner-​Wirtshauses mit seinem beliebten Biergarten. Der frühere Besitzer von Marktplatz 11 trug selbst zu diesem Spitznamen bei, weil er am markanten Gebäudeeck eine unübersehbare steinerne, wappenählichen Tafel mit seinem Namen Ignaz Mohr anbrachte, die sogar feierlich von zwei Engelchen oder gut gebauten beziehungsweise wohlgenährten Knaben gehalten werden. Die schwäbische Kurzform von Ignaz lautet „Naze“. Und so entstand der „Mohrenaze“.

Lesen Sie am 15. Dezember in der RZ-​Serie „Wenn Häuser erzählen könnten“ mehr über dieses markante Haus am Marktplatz!

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