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TSB Gmünd: Trainerwechsel im Sommer

Foto: Astavi

Nach dieser Saison trennen sich der Handball-​Oberligist TSB Gmünd und Michael Stettner einvernehmlich. Ausschlaggebend sind die weite Fahrtstrecke des Trainers und die anhaltenden Leistungsschwankungen des jungen Teams. Auch Co-​Trainer Volker Haiser und Torwarttrainer Steffen Sotzny gehen von Bord.

Sonntag, 17. Dezember 2023
Alex Vogt
1 Minute 34 Sekunden Lesedauer

Es ist eine Entscheidung, die den Verantwortlichen des TSB Gmünd alles andere als einfach gefallen ist. Der Sportliche Leiter Jürgen Rilli hebt die „hervorragende Arbeit“ des im zweiten Jahr tätigen Trainerteams und die weiterhin gute Stimmung hervor. Doch letztlich ist Handball ein Ergebnissport. Vor genau einem Jahr rangierte der TSB noch unter den Top Fünf, rutschte bis zum Saisonende aber auf den neunten Tabellenplatz ab und muss demnächst in der Abstiegsrunde um den Klassenverbleib kämpfen. „Die Mannschaft hat immer wieder ihr Potenzial gezeigt, aber nicht auf Dauer“, erklärt Rilli. Die anhaltenden Leistungsschwankungen seien zwar keineswegs dem Coach anzulasten: „Wir trennen uns absolut im Guten. Doch die Entwicklung der Mannschaft ist nicht so, wie wir es uns erhoffen. Deshalb brauchen wir einen Trainer, der alle drei Trainingseinheiten in der Woche leiten kann.“
Genau das allerdings kann Stettner angesichts von 150 Kilometern Fahrtweg nach Gmünd hin und zurück nicht leisten. Zumal der B-​Lizenzinhaber aus Beilstein auch noch einen 40 Stunden-​Job zu bewältigen hat. Daher hatte er es sich ohnehin offen gelassen, ob er den extrem hohen Aufwand inklusive Vor– und Nachbereitung der Spiele weiterhin betreiben kann und will. „Im Schnitt bin ich circa 2,5-mal pro Woche im Training“, sagt Stettner über die räumliche Entfernung: „Dass ich nicht immer da sein kann, war dem Verein von Tag eins an bekannt.“ Genau aus diesem Grund wurde ihm mit Volker Haiser ein Co-​Trainer zur Seite gestellt, der öfter das Montagstraining leitet. „Menschlich und sportlich passt es zwischen uns einfach“, unterstreicht Stettner. Es ist eine Zusammenarbeit, die der 17 Jahre ältere Trainerpartner ebenso schätzt und vermissen wird. „Wir tun uns richtig schwer, diese Mannschaft zu verlassen“, sagt Haiser: „Da kann ich für uns alle drei sprechen.“ Torwarttrainer Steffen Sotzny wird sein Amt aus zeitlichen Gründen bereits im Februar abgeben. Haiser wiederum hat für sich den Anspruch, künftig wieder hauptverantwortlicher Coach zu sein wie bereits zuvor beim Verbandsligisten TV Reichenbach.

Mehr über den Trainerwechsel beim TSB Gmünd im Sommer lesen Sie im Bericht von Nico Schoch in der Rems-​Zeitung vom 18. Dezember.

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