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Der Ostalbkreis muss weitere Schulden machen

Symbol-​Bild: Thorben Wengert /​pix​e​lio​.de

Mit großer Mehrheit hat der Kreistag in der letzten öffentlichen Sitzung in diesem Jahr den rund eine Milliarde Euro umfassenden Haushaltsplan des Kreises für das Jahr 2024 verabschiedet. Für die Kommunen von Bedeutung ist, dass die Kreisumlage um einen halben Prozentpunkt weniger steigt.

Mittwoch, 20. Dezember 2023
Sarah Fleischer
43 Sekunden Lesedauer

In den Haushaltsplanberatungen habe man in den Ausschüssen um den richtigen Weg gerungen, und man habe versucht, die Balance zwischen Herausforderung und Zukunft zu halten, so Landrat Dr. Joachim Bläse. Der Kreis müsse nun Schulden machen, um überhaupt über die Runden zu kommen.
Sparen tue weh, räumte Bläse ein, rief jedoch dazu auf, sich nicht die Berliner Regierung zum Vorbild zu nehmen. Die Halbwertzeit von Ankündigungen müsse länger sein. Man müsse sich der Bevölkerung stellen, wenn es eng werde. Der Kreis habe kein Einnahme-​, sondern ein Ausgabeproblem. Es werde jedoch keinen Kahlschlag geben. Vielmehr wolle man im kommenden Jahr in Arbeitsgruppen untersuchen, wo gespart werden kann.

Wo im kommenden Jahr gespart werden soll und welche Ausgaben sich nicht vermeiden lassen, steht am Donnerstag in der Rems-​Zeitung.

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