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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Leonhardsfriedhof: Leichenhaus gegen die Scheintod-​Furcht

Foto: hs

Schauerliche Berichte und Seuchenmediziner drängten die Gmünder im 19. Jahrhundert zum Bau eines Leichenhauses auf dem Leonhardsfriedhof – als einzig sichere Methode, um nicht „lebendig begraben“ zu werden.

Donnerstag, 07. Dezember 2023
Thorsten Vaas
38 Sekunden Lesedauer

Nicht nur in Gmünd, in ganz Europa machten in der Epoche der Aufklärung und besonders Mitte des 19. Jahrhunderts plötzlich schauerlichste Ängste, Berichte und Erzählungen über das Phänomen des sogenannten Scheintods die Runde. In weiten Bevölkerungskreisen wuchs die Furcht, voreilig für tot erklärt und rasch beerdigt zu werden, um dann hilflos im Sarg wieder aufzuwachen. Eine der bekanntesten Geschichten ranken sich hierbei um den „Lieben Augustin“ in Wien. Der lebensfrohe Musikant und gesellige Zechbruder soll, so die Überlieferung, nach einer heftigen Wirtshaustour als „Schnapsleiche“ aufgefunden und zu Grabe getragen worden sein. Im letzten Augenblick soll er jedoch ausgenüchtert und höchst lebendig dem Gottesacker entflohen sein.

Mehr über die Geschichte und Hintergründe erfahren Sie am Freitag in der Rems-​Zeitung.



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