TSB Gmünd: Eine Reaktion ist gefordert
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Den Handball-Oberligisten TSB Gmünd erwartet am Sonntag, 17.30 Uhr, die zu diesem Zeitpunkt denkbar schwerste Aufgabe. Im Hinspiel gelang zwar ein knapper Sieg gegen die TSG Söflingen, doch der gastgebende Tabellenvierte hat gegenwärtig einen Lauf und strebt der Rückkehr in die 3. Liga entgegen.
Freitag, 10. Februar 2023
Alex Vogt
53 Sekunden Lesedauer
„Keine Krisensitzung“, aber einige ernste Worte gab es von Michael Stettner in dieser Trainingswoche. Mit der Vorstellung seiner Mannschaft gegen die abstiegsbedrohte HSG Konstanz II (28:34) konnte der TSB-Trainer überhaupt nicht zufrieden sein: „Wir haben in der Kabine einige Dinge, die mir aufgefallen sind, konstruktiv besprochen. Danach haben die Jungs wirklich gut und fokussiert trainiert.“
Eine zu löchrige Abwehr, zu viele leichtsinnige Fehler und eine schlechte Körpersprache – so sah die Mängelliste nach dem bislang schwächsten Heimspiel in dieser Saison aus. Es war nicht einmal die schwache Wurfquote, die Stettner mächtig ärgerte: „Es war nicht so, dass wir spielerisch chancenlos waren, sondern es lag am eigenen Unvermögen.“
Gegen die Top-Fünf-Teams punktete der sechstplatzierte TSB bislang erst einmal. Und zwar gegen den kommenden Gegner TSG Söflingen.
Wie Stettner den 33:31-Hinspielerfolg in Erinnerung hat und warum die Gmünder nun auf dem Ulmer Kuhberg vor der zum aktuellen Zeitpunkt denkbar schwersten Herausforderung stehen, lesen Sie im Vorbericht von Nico Schoch in der Rems-Zeitung vom 10. Februar.