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Experte rät: Viel mehr mit dem Kind sprechen

Foto: picture alliance /​dpa | Jens Kalaene

Die AOK Ostwürttemberg rückt die Sprachentwicklung bei Kindern in den Fokus. Laut aktueller Statistik der Krankenkasse waren 2021 mehr als 2320 Versicherte in logopädischer Behandlung, knapp die Hälfte davon Kinder im Alter zwischen fünf und neun Jahren.

Donnerstag, 23. Februar 2023
Benjamin Richter
52 Sekunden Lesedauer

Die AOK Ostwürttemberg hat am Donnerstag Zahlen zur Sprachentwicklungsstörungen im Ostalbkreis vorgelegt. Vor allem Jungen zwischen fünf und neun Jahren sind demnach öfters beim Logopäden.
Im Jahr 2021 waren im Ostalbkreis mehr als 2320 bei der AOK versicherte Menschen in logopädischer Behandlung. Es sind größtenteils Kinder bis zu 14 Jahren, vor allem zwischen fünf und neun Jahren – insgesamt 1014 – die regelmäßig Sprachtherapien wahrnehmen. Jungen sind mit 60 Prozent in der Mehrheit.
Warum ein Kind eine Sprachtherapie braucht, kann verschiedene Ursachen haben. So kann zum Beispiel das körperliche Wachstum der Grund für eine verzögerte oder gestörte Sprachentwicklung im Vergleich mit Gleichaltrigen sein, etwa eine angeborene Hörstörung.
Aber auch das soziale Umfeld hat einen bedeutenden Einfluss darauf, wie gut der Sprach– und Lauterwerb sowie die Artikulation sind.

Warum sich im familiären Umfeld in den vergangenen Jahren in vielen Fällen einiges zu Ungunsten der Kinder verschoben hat und wie Eltern den Spracherwerb ihres Nachwuchses unterstützen können, lesen Sie am Freitag in der Rems-​Zeitung. Erhältlich ist die ganze Ausgabe auch online, im iKiosk.

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