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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Gmünd historisch: Als es für Sondersiechen-​Spenden Seelenheil gab

Foto: hs

Teil eins der Serie zur Geschichte des Gmünder Krankenhauswesens: Der Gebäudekomplex St. Katharina zu den Sondersiechen und der Siechenberg erinnern an Krankenfürsorge im Mittelalter, jedoch auch an die Verbannung vor die Tore der Stadt.

Samstag, 25. Februar 2023
Benjamin Richter
50 Sekunden Lesedauer

Zunächst unscheinbar erscheinende Flur– und Straßennamen in der Weststadt erinnern an die vermutlich ältesten Fürsorgeeinrichtungen der Stauferstadt für Aussätzige, sprich für an Lepra Erkrankte: Siechenberg und Siechenbergweg.
Gleich daneben entstand im Mittelalter auch das „Katharinenspital zu den Sondersiechen extra muros“. Wie romanischen Bauspuren an der Spitalkapelle St. Katharina bezeugen, könnte es sich durchaus um das älteste Krankenhaus Gmünds handeln, noch ehe die 1269 und bis heutige so eindrucksvoll bestehende Stiftungsgeschichte des Spitals zum Heiligen Geist im Herzen der Stadt ihren Anfang nahm.
Zunächst im Orient, dann in Europa wurden Städte und Siedlungen von der heute als heilbar eingestuften Lepra-​Krankheit heimgesucht. Einer Pandemie gleich, verbreiteten Völkerwanderung und Kreuzzüge die Krankheit. Eine Infektion zeigte sich besonders heimtückisch, weil die Inkubationszeit sehr lange war.

Wie Stiftungen und Klöster im Lauf der Jahrhunderte zu erstaunlichem Reichtum kamen und was die VGW mit Blick auf das sanierungsbedürftige Gebäude St. Katharina zugesagt hat, erfahren Sie am Samstag im Beitrag von Heino Schütte in der Rems-​Zeitung. Erhältlich ist die vollständige Ausgabe auch online im iKiosk.

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